Wolfgang Harich – Neben allen Stühlen

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    Philosoph, Publizist, geboren am 9. Dezember 1923 in Königsberg, Vater Germanist, Schule und Gymnasium in Neuruppin und Berlin.

    1945/46 KPD/SED, Studium der Philosophie und Literaturwissenschaft
    in Berlin, publizistische und kulturpolitische Tätigkeit, Lehrbeauftragter und Dozent, Lektor beim Aufbau-Verlag, erster Chefredakteur der DZfPh.

    1956 Verhaftung durch das MfS, 1957 Verurteilung zu zehn Jahren
    Zuchthaus wegen »Bildung einer konspirativ-staatsfeindlichen konterrevolutionären Gruppe«, 1964 Freilassung nach Amnestie.

    Seit 1965 ohne feste Anstellung, Forschungen zu Jean Paul und Feuerbach, Beschäftigung mit ökologischen Themen, 1979 Invalidisierung, Aufenthalte in Österreich, Spanien, der BRD und der Schweiz.

    Engagement in der Friedensbewegung, 1990 Kassation des Urteils von 1957 und vollständige Rehabilitierung, gestorben am 15. März 1995 in Berlin.