Wieland Förster – Ein stiller Rebell

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    Über eine gelähmte Nachbarin und deren sichtbares Lebensgefühl; sein erstes Atelier 1960 in Berlin; Herkunft aus Dresden.

    Über die Arbeit am Kopf der Gelähmten und den Versuch, dieses Lebensgefühl zu gestalten; 1946 16jährig Verhaftung durch die GPU (Staatliche Politische Verwaltung = Sowjetische Geheimpolizei).

    Untersuchungshaft in Dresden; Bautzen; 7,5 Jahre Zwangsarbeit; über eine soziale Utopie; Mitgefangene, die aus dem KZ kamen und sich um junge Häftlinge kümmerten; Denkmodelle über ein gerechteres Leben; Entlassung in die DDR 1950; Möglichkeit zum Studium; dadurch eine Art Hoffnung auf diese Gesellschaft; aber schon während des Studiums im Konflikt mit der Lustfeindlichkeit dieser Gesellschaft.

    Brechtianer geworden; ca. 1956 Porträt von Brecht, Porträt nach Fotos; Besuch Brechts während der Proben zum Galilei; Beschreibung Brechts und seiner Arbeitsweise; Beeindruckung durch Brecht; ein Streit zwischen Brecht und Ernst Busch über die Gestaltung der Figur des Galilei.

    1970: die Idee zu einer Figur, die ein erotisches Symbol für Förster darstellt; Inhalt und Form; Triebform existiert in allen Plastiken, die eine ständige Anwesenheit von Kraft darstellt; das ist sein plastisches Grundgefühl und plastischer Grundwert.

    Über die Sächsische Schweiz und das Wiederentdecken ihrer Wirkung; das Elbsandsteingebirge; Lesung aus dem Kunstband „Labyrinth“; über Sandsteine und Vergänglichkeit, auch des Menschen; Wensickendorf: über Schwierigkeiten mit der Arbeit und einen Rückzugsort; über Fluchtorte und mögliche Verbannung.