Die kalten Ringe – Gesamtdeutsch nach Tokio 1964

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    Ein Viertel Jahrhundert nach dem Abwurf der Atombombe in Hiroshima finden in Tokio die ersten olympischen Sommerspiele in Asien statt. Mitten im Kalten Krieg werden die Spiele der 18. Olympiade zu einem Symbol für eine friedliche Welt. Insbesondere das geteilte Deutschland soll das unter Beweis stellen.

    Auf Anordnung des IOC muss die BRD und die DDR trotz gegensätzlicher Gesellschaftssysteme mit einer gemeinsamen Mannschaft in Tokio antreten. Der Film erzählt erstmals die Geschichte über das deutsch-deutsche Olympiateam von 1964 und ist zugleich ein aktuelles Dokument zum Verhältnis von Sport und Politik in den internationalen Beziehungen.

    So gut wie verloren in der Erinnerung ist die Tatsache, dass für die Olympischen Spiele in Innsbruck und in Tokio 1964 letztmalig Athleten aus der BRD und der DDR gegeneinander antreten mussten, um eine gesamtdeutsche Mannschaft zu bilden.

    Mit spannenden Interviews ehemaliger Athleten schließt dieser Dokumentarfilm diese Lücke und bringt eine Sport- und Politikkrimi deutscher Sportgeschichte zurück. Der Film lässt noch einmal den ersten deutschen Zehnkampf-Olympiasieger Willi Holdorf (1940 – 2020) und die Goldmedailliengewinnerin über 80m Hürden Karin Balzer (1938-2019) ausführlich zu Wort kommen.

    Regie: Thomas Grimm.