Die de Maizières – Eine deutsch-deutsche Familie

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    Die Familie de Maizière – sie hat deutsch-deutsche Geschichte geschrieben und repräsentiert wie kaum eine andere das Thema Teilung.


    Ulrich de Maizière hat die Gründerjahre der Bundesrepublik Deutschland mitgestaltet und beendete seine berufliche Laufbahn als Generalinspekteur der Bundeswehr.


    Lothar de Maizière steht für die deutsche Einheit, als erster freigewählter Ministerpräsident der DDR hatte er entscheidenden Einfluß auf die Gestaltung des Einigungsvertrag.


    Ulrich und Lothar die Maizière – zwei Lebensläufe in zwei Systemen. Jahrelang durften sich beide nicht sehen. Trotz der unterschiedlichen Lebenswege gibt es Gemeinsamkeiten, die die Familie verbinden. Ihre Wurzeln: Eine hugenottische Familie aus Metz, die nach Aufhebung des Edikts von Nantes 1685 nach Preußen floh. Ihre Leidenschaft: Die Musik. Ihre politische Haltung: Christlich geprägter Konservativismus.

    Beide Männer fanden nach der Wende auch über den Sohn Ulrich de Maizières, Thomas, zusammen. Thomas de Maizière wurde 1990 Berater des CDU-Vorsitzenden und Ministerpräsidenten Lothar de Maizière.

    Der Film zeichnet die Lebenswege der de Maizières nach und versucht, sich der Lebensphilosophie der hugenottisch-preußischen Familie anzunähern. „Ich tue es, weil es meine Pflicht ist.“ – mit diesen Worten stellte sich Lothar de Maizière 1990 der Wahl zum DDR-Regierungschef. Ähnlich nannte Ulrich de Maizière eine seiner Autobiographien „In der Pflicht“.